Meditation

  • schärft unsere Selbstwahrnehmung, Sensibilität und Konzentrationsfähigkeit
  • fördert den achtsamen Umgang mit uns selbst und anderen
  • ermöglicht einen konstruktiven Umgang mit Belastungen und reduziert unser Stressempfinden
  • festigt eine innere Haltung der Gelassenheit und wohlwollenden Akzeptanz
  • schafft eine Bewusstheit des gegenwärtigen Augenblicks und lässt uns Kraft aus der Stille schöpfen
  • ermöglicht uns, selbstbestimmt Ruhe und Ausgleich in unseren Alltag zu integrieren

Viele Wege führen nach …

Es existieren zahlreiche verschiedene Meditationswege und -formen. Sie stammen aus meist religiösen Kontexten z.B. des Buddhismus, Hinduismus, Taoismus, Islam und Christentums und haben ihre Wurzeln damit in jahrhundertealten Traditionen. Weltweit werden vielfältige Meditationstechniken praktiziert und je nach kulturell-religiöser Einbettung unterschiedliche Ziele damit verfolgt (z.B. „grenzenlose Liebe“ im Buddhismus oder „Gott näher kommen“ in christlicher Kontemplation).

Nichts wollen – einfach geschehen lassen

Meditation erlaubt uns, für eine Weile innezuhalten. Statt im Alltagsmodus des Tuns zu verweilen, schalten wir um in einen Modus des Seins. Unterschiedliche Meditationstechniken dienen uns hierbei als ein Hilfsmittel, um in einer entschleunigten Haltung zu verweilen und das gegenwärtige Erleben in den Vordergrund zu rücken.

Durch achtsame und wertfreie Wahrnehmung dessen, was jetzt gerade ist, üben wir eine aktive Aufmerksamkeitslenkung unseres Geistes und streben gleichzeitig ein passives Loslassen und Geschehenlassen an. Dies gelingt durch Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen, die unseren Geist beruhigen und ein wesentlicher Bestandteil der Meditationspraxis sind. Wir lösen uns dabei von unserem gewohnten (Alltags-)Denken, von Wahrnehmungsgewohnheiten und insbesondere von Bewertungsstrukturen und subjektiven Bedeutungszuschreibungen.

Dies ermöglicht eine innere Haltung der wohlwollenden (Selbst-)Akzeptanz und einen Zustand von klarem, wachen Gewahrsein bei gleichzeitiger tiefer Entspannung.

Die durch Meditation geförderte und entwickelte Fähigkeit der Konzentration und des Innehaltens kann bei regelmäßiger Praxis zu vertiefter Selbsterkenntnis führen und Meditation selbst damit als Werkzeug zur Selbsterforschung und Selbstregulation verstanden werden. Der Zugang zum Selbst gelingt über die Erfahrung des Gegenwärtigen, d.h. über die achtsame und wertfreie Wahrnehmung und Empfindung des gegenwärtigen Augenblicks.

 

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