Gedanken beobachten

 

Wenn Du meditierst, dann nimm als Meditationsobjekt, d.h. als Anker für Deine Aufmerksamkeit, doch einmal genau das, wovon Du sonst gerne sagst, dass es Dich während der Meditation ablenkt: Deine Gedanken! Schau Dir selbst beim Denken zu. 🙂

Beobachte Deine Gedanken. Betrachte sie als (mentale) Ereignisse, die auftauchen und die Du einfach nur wahrnimmst. So, wie Du auch Geräusche von außen oder einen eingeschlafenen Fuß wahrnimmst. Wenn gedankliche Einordnungen oder Bewertungen auftauchen, kannst Du auch diese einmal nur als mentale Phänomene betrachten. Ohne irgendetwas damit zu machen. Es ist nicht nötig, sie zu vertiefen. Nimm einfach nur wahr. Begebe Dich in einen absolut wertfreien Modus der reinen Anschauung.

Als Tipp: Unsere Gedanken erscheinen uns in drei verschiedenen Formen: Als innere Bilder, als innere Stimme oder als Gefühle. Manchmal überwiegt die eine Form, manchmal eine andere. Und genau das kannst Du beobachten! Welche Form überwiegt bei Dir, jetzt gerade? Und wie ist es morgen? Oder übermorgen…? 😉