Gedanken beobachten

 

Wenn Du meditierst, dann nimm als Meditationsobjekt, d.h. als Anker für Deine Aufmerksamkeit, doch einmal genau das, wovon Du sonst gerne sagst, dass es Dich während der Meditation ablenkt: Deine Gedanken! Schau Dir selbst beim Denken zu. 🙂

Beobachte Deine Gedanken. Betrachte sie als (mentale) Ereignisse, die auftauchen und die Du einfach nur wahrnimmst. So, wie Du auch Geräusche von außen oder einen eingeschlafenen Fuß wahrnimmst. Wenn gedankliche Einordnungen oder Bewertungen auftauchen, kannst Du auch diese einmal nur als mentale Phänomene betrachten. Ohne irgendetwas damit zu machen. Es ist nicht nötig, sie zu vertiefen. Nimm einfach nur wahr. Begebe Dich in einen absolut wertfreien Modus der reinen Anschauung.

Als Tipp: Unsere Gedanken erscheinen uns in drei verschiedenen Formen: Als innere Bilder, als innere Stimme oder als Gefühle. Manchmal überwiegt die eine Form, manchmal eine andere. Und genau das kannst Du beobachten! Welche Form überwiegt bei Dir, jetzt gerade? Und wie ist es morgen? Oder übermorgen…? 😉

Farbmeditation

 

Hast Du schonmal eine Farbmeditation ausprobiert? Nein? So viel kann ich verraten: Man stellt sich nicht einfach nur seine Lieblingsfarbe vor … 🙂

Wenn Du neugierig bist, dann komm doch einfach mal zu unserer offenen Meditationsgruppe am Freitag, da kannst Du – unter anderem – diese spannende Meditationsform kennenlernen!

Stille

 

Für mich bedeutet „Stille“ im Zusammenhang mit Meditation nicht nur die bloße äußere Stille während ich meditiere. Mit „Stille“ verbinde ich vor allem auch eine innere Haltung, eine mentale Haltung. Eine Haltung, die meine Wahrnehmung, meine Gedanken, meine Gefühle, meine Handlungen beeinflusst. Eine Haltung, die meinen Geist mehr und mehr zu einem ruhig und harmonisch strömenden Fluss werden lässt. „Stille“ ist für mich mentale und emotionale Klarheit, die ich während der Meditation erfahre und die ich – mit etwas Geduld und Übung – mehr und mehr in den Alltag trage.

Blog 5-Der-Wille-zur-Transformation

Der Wille zur Transformation

Blog 5-Der-Wille-zur-Transformation

 

Wer sich für Meditation interessiert oder beginnt, zu meditieren, der erhofft sich etwas davon. In der Regel eine positive Veränderung. Doch Veränderungen brauchen Zeit. Das ist ein Prozess. Und der ist manchmal anstrengend. Gerade wenn man sich in Dingen übt (meditieren), die bisher unbekannt waren und die nicht unserer üblichen Haltung und Handlung, nicht unseren üblichen Denkstrukturen und Bewertungsmustern entsprechen. Das Gute ist: Unser Gehirn ist dafür gemacht, Neues zu lernen. Wir müssen „nur“ unsere Gewohnheiten überwinden. Und ganz ohne Anstrengung gibt es nunmal keine Veränderung (von nichts kommt nichts, das trifft ja auf viele Lebensbereiche zu). Wenn wir etwas bewirken wollen, sollten wir es auch mit Hingabe verfolgen. Wir brauchen ihn, den Willen zur Transformation!

Atemübung eins

 

Setze Dich stabil und bequem hin. Sitze aufrecht, so dass Du frei atmen kannst. Schließe Deine Augen und konzentriere Dich auf Deinen Atem. Lass ihn strömen, ohne ihn zu beeinflussen. Ein… und aus. Wenn Du magst, lege Deine Hände auf Deinen Bauch, um die Atembewegung in Deinem Körper noch besser zu spüren. Sobald Dein Atem frei und entspannt fließt, richte Deine Aufmerksamkeit auf die kleine Pause nach dem Ausatmen und vor dem nächsten Einatmen. Achte nur auf diese kleine Pause. Bei jedem Atemzug. Ein – aus – Pause. Ein – aus – Pause. Fahre auf diese Weise für ein paar Minuten fort. In Deinem Tempo. In Deinem Rhythmus. Mit aller Aufmerksamkeit bei Dir.

(Diese Übung kannst Du jederzeit im Alltag machen, auch im Stehen oder Liegen oder mit geöffneten Augen. Hauptsache, Du richtest Deine volle Aufmerksamkeit ganz auf die kleine Atempause zwischen Aus- und Einatmen. Diese Übung ist sehr hilfreich in stressigen oder emotional aufreibenden Situationen.)